
Star Wars Black Series - Sammlerguide
Mehr als schwarze Boxen – Warum die Star Wars Black Series Sammler begeistert
Als Hasbro im Jahr 2013 die Star Wars Black Series auf den Markt brachte, begann für viele Sammler eine neue Ära. Star-Wars-Actionfiguren waren zuvor vor allem mit dem klassischen Maßstab von 3,75 Zoll verbunden. Plötzlich standen deutlich größere Figuren in den Regalen, deren Gesichter, Rüstungen, Stoffelemente und Gelenke wesentlich aufwendiger gestaltet waren. Luke Skywalker, Darth Maul, R2-D2 und die zahllosen Helden und Schurken der Galaxis wirkten nicht mehr nur wie Spielzeug – sie wurden zu kleinen Ausstellungsstücken.
Die Black Series ist heute jedoch weit mehr als eine einzige Reihe einheitlicher Figuren. Im Laufe der Jahre erschienen unterschiedliche Verpackungsgenerationen, Nummerierungen, Neuauflagen und Sonderlinien. Begriffe wie Archive, Gaming Greats, Credit Collection, Carbonized Collection oder Deluxe sorgen gerade bei Einsteigern schnell für Verwirrung. Hinzu kommen Jubiläumsverpackungen, exklusive Figuren, Helme, Lichtschwerter und einzelne Fahrzeuge.
Selbst der Maßstab ist nicht so eindeutig, wie viele Fans zunächst glauben. Neben der bekannten 6-Zoll-Reihe gab es zu Beginn auch Black-Series-Figuren im traditionellen 3,75-Zoll-Format. Sie gehören zur Geschichte der Produktlinie, werden heute aber häufig übersehen oder mit der Vintage Collection verwechselt.
Dieser Black Series Sammlerguide erklärt die Entwicklung der Reihe von ihren Anfängen bis zur modernen Galaxy-Verpackung. Er zeigt, wie sich die verschiedenen Serien unterscheiden, was Neuauflagen von Neuentwicklungen trennt und worauf Sammler beim Kauf achten sollten. Bei Jedi World findest du passende Black-Series-Figuren aus zahlreichen Filmen, Serien, Spielen und Epochen der Star-Wars-Galaxis.
Hasbro führte die 6-Zoll-Black-Series 2013 als besonders detaillierte und bewegliche Figurenreihe ein. Die Linie umfasst inzwischen Figuren, Fahrzeuge und Rollenspielartikel aus Filmen, Serien, Comics und weiteren Bereichen des Star-Wars-Universums.
Der Beginn im Jahr 2013 – 6 Zoll und 3,75 Zoll unter demselben Namen
Die wichtigste Besonderheit der frühen Black Series wird heute leicht vergessen: Der Name bezeichnete anfangs nicht ausschließlich Figuren im 6-Zoll-Maßstab. Hasbro veröffentlichte gleichzeitig eine 3,75-Zoll-Reihe, die den traditionellen Star-Wars-Maßstab weiterführte. Beide Produktgruppen trugen den Namen The Black Series, unterschieden sich aber deutlich in Größe, Verpackung und Sammlerziel.
Die 3,75-Zoll Figuren waren ungefähr 9,5 Zentimeter groß und stellten eine Fortsetzung der hochwertigen kleinen Figuren dar, die zuvor unter anderem in der Vintage Collection erschienen waren. Sie boten umfangreiche Beweglichkeit, Zubehör und Charaktere aus Filmen sowie dem damaligen Expanded Universe. Zu den Veröffentlichungen gehörten beispielsweise Mara Jade, Pablo-Jill, Luminara Unduli, verschiedene Klonkrieger und Charaktere aus der klassischen Trilogie.

Verpackt waren diese Figuren zunächst in schwarzen Karten und Blistern mit orangefarbenen, später blauen Gestaltungselementen. Nach einigen Jahren endete diese kleine Black-Series-Linie. Ein Teil des 3,75-Zoll-Sortiments wurde zeitweise exklusiv über bestimmte Händler fortgeführt. Heute wird der hochwertige kleine Maßstab hauptsächlich wieder mit The Vintage Collection verbunden.
Parallel dazu erschien die völlig neue 6-Zoll-Reihe. Sechs Zoll entsprechen etwa 15 Zentimetern, wobei besonders große Charaktere wie Chewbacca, K-2SO oder Wrecker entsprechend höher ausfallen können. Dieser Maßstab gab den Designern mehr Platz für Gesichter, Rüstungsteile, Waffen und Gelenkkonstruktionen. Hasbro bezeichnete die Reihe als erste besonders detaillierte Star-Wars-Figurenlinie in dieser Größe.
Noch vor dem regulären Verkaufsstart gelangte Boba Fett 2013 als Convention-Veröffentlichung in die Hände erster Sammler. Zu den frühen regulären Figuren gehörte Luke Skywalker in seiner X-Wing-Pilotenuniform. Diese ersten Veröffentlichungen legten den Grundstein für eine Sammlung, die inzwischen fast jede bedeutende Star-Wars-Epoche abdeckt.

Für Sammler ist die Unterscheidung entscheidend: Eine Verpackung mit dem Schriftzug „The Black Series“ enthält nicht automatisch eine 15 Zentimeter große Figur. Besonders bei älteren Angeboten sollte immer geprüft werden, ob es sich um die 3,75-Zoll- oder die 6-Zoll-Ausführung handelt. Offizielle Präsentationen von 2013 und 2014 führten beide Größen ausdrücklich als getrennte Black-Series-Sortimente.
Orange, Blau, Rot und Galaxy – Die Verpackungsepochen der Black Series
Die Verpackung ist für Black-Series-Sammler beinahe so wichtig wie die Figur selbst. An ihr lässt sich meist erkennen, aus welcher Phase eine Veröffentlichung stammt. Die Begriffe „Orange Line“, „Blue Line“ oder „Red Box“ sind überwiegend Bezeichnungen aus der Sammlerszene. Sie beschreiben keine vollkommen getrennten Figurenserien, sondern verschiedene Verpackungsdesigns innerhalb der Black Series.
Die ersten 6-Zoll-Figuren von 2013 erschienen in schwarzen Fensterboxen mit orangefarbenen Linien und Akzenten. Auf der Vorderseite befanden sich das Black-Series-Logo, der Name der Figur und eine Nummer. Das schlichte Design wirkte deutlich erwachsener als viele frühere Star-Wars-Spielzeugverpackungen und stellte die Figur selbst in den Mittelpunkt.

2014 wurden die orangefarbenen Elemente durch Blau ersetzt. Die grundlegende Form der Box blieb ähnlich, doch Verpackung und Nummerierung wurden überarbeitet. Für Komplettsammler bedeutet das, dass sich frühe Figuren nicht allein anhand ihrer Nummer identifizieren lassen. Je nach Verpackungsphase konnten Nummernfolgen neu beginnen oder anders organisiert werden.

Mit den Produkten zu „Das Erwachen der Macht“ setzte sich ab 2015 eine schwarz-rote Box durch. Dieses Design prägte die Black Series über mehrere Jahre. Eine rote Seitenfläche, monochrome Charakterillustrationen und ein großes Sichtfenster machten die Figuren im Regal leicht erkennbar. Viele heute gesuchte Charaktere aus „Rogue One“, „Rebels“, den Sequels und den ersten Jahren von „The Mandalorian“ erschienen in dieser Verpackungsära.

Im Jahr 2020 begann die sogenannte Galaxy-Verpackung. Filme und Serien erhielten eigene Farbcodes. Figuren aus „The Mandalorian“, „The Clone Wars“, „Ahsoka“ oder der klassischen Trilogie können dadurch bereits an ihrer Seitenfarbe einer bestimmten Geschichte zugeordnet werden. Die seitlichen Illustrationen mehrerer Boxen ergeben innerhalb einer Gruppe ein fortlaufendes Wandbild.

Diese Umstellung veränderte auch die Nummerierung. Statt einer einzigen übergreifenden Zahlenfolge besitzt jede Film- oder Seriengruppe eine eigene Reihenfolge. Eine Figur kann daher beispielsweise die Nummer 05 innerhalb der „Ahsoka“-Gruppe tragen, ohne die fünfte Black-Series-Figur insgesamt zu sein.
Zeitweise erschienen Figuren in vollständig geschlossenen, kunststofffreien Kartonboxen. Für Sammler war die Figur dadurch vor dem Kauf nicht sichtbar. Neuere Fensterboxen kombinieren das Galaxy-Wandbild wieder mit einer sichtbaren Präsentation des Produkts. Aktuelle Hasbro-Angebote beschreiben ausdrücklich Fensterverpackungen mit seitlicher Wandbildgestaltung.
Figurenentwicklung – Von frühen Modellen bis zu Photo Real und modernen Gelenken
Eine Black-Series-Figur aus dem Jahr 2013 kann sich technisch deutlich von einer modernen Veröffentlichung unterscheiden. Das bedeutet nicht automatisch, dass jede neue Figur besser ist. Einige frühe Modelle gelten weiterhin als hervorragend. Dennoch haben sich Gesichtsbedruckung, Körperproportionen und Gelenke im Laufe der Zeit sichtbar weiterentwickelt.
Bei den ersten menschlichen Charakteren wurden Augen, Augenbrauen und Hautdetails überwiegend mit traditionellen Farbaufträgen gestaltet. Schon kleine Abweichungen konnten dazu führen, dass zwei Exemplare derselben Figur unterschiedlich wirkten. Schief platzierte Augen oder ungleichmäßige Konturen waren bei manchen Figuren ein häufiges Sammlerthema.

Ab 2018 setzte Hasbro verstärkt die sogenannte Photo-Real-Technologie ein. Dabei werden Gesichtsinformationen mit einem präziseren Druckverfahren aufgetragen. Hauttöne, Augen, Bartschatten und weitere Details wirken dadurch feiner und natürlicher. Figuren wie Grand Moff Tarkin, Captain Rex und spätere Versionen von Rey gehörten zu den frühen Beispielen dieser Entwicklung.
Auch die Beweglichkeit wurde schrittweise verbessert. Ältere Figuren besitzen häufig sichtbare Doppelgelenke an Knien und Ellenbogen. Moderne Konstruktionen verwenden zunehmend verdecktere Gelenke, Butterfly-Schultern, besser bewegliche Hälse und natürlichere Übergänge zwischen Oberkörper und Hüfte. Dadurch lassen sich dynamische Posen erzielen, ohne dass die Figur wie eine technische Gliederpuppe wirkt.

Entscheidend ist jedoch immer der einzelne Charakter. Eine Figur mit aufwendigem Umhang oder starrer Rüstung kann trotz moderner Konstruktion eingeschränkt sein. Weiche Kunststoffteile können die Bewegung erleichtern, während Stoffumhänge mehr Freiheit bieten, optisch aber nicht immer perfekt fallen. Große Helme, lange Haare oder Schulterpanzer können ebenfalls die Kopfbeweglichkeit begrenzen.
Sammler sollten deshalb nicht allein nach dem Erscheinungsjahr urteilen. Rezensionen und Vergleichsbilder zeigen, ob eine Neuauflage tatsächlich einen neuen Körper besitzt oder lediglich eine ältere Figur mit verbessertem Gesichtsdruck und anderer Bemalung verwendet. Hasbro selbst beschrieb Photo Real als entscheidenden Fortschritt zur gleichmäßigeren und realistischeren Gestaltung menschlicher Gesichter.
Archive, Gaming Greats und Sonderkollektionen – Was die Unterreihen bedeuten
Innerhalb der Black Series erscheinen zahlreiche Unterreihen. Nicht jede davon steht für neue Figurenformen. Häufig handelt es sich um Neuauflagen, Farbvarianten oder thematisch zusammengehörende Veröffentlichungen. Wer diese Unterschiede kennt, kann Doppelkäufe vermeiden.
Black Series Archive: Die Archive Collection wurde angekündigt, um ältere und auf dem Zweitmarkt teuer gewordene Figuren erneut verfügbar zu machen. Viele Archive-Figuren verwenden grundsätzlich dieselben Formen wie ihre ursprünglichen Versionen, erhalten aber eine neue Kartenverpackung und teilweise Photo-Real-Gesichter oder überarbeitete Farben. Archive bedeutet daher nicht automatisch „neue Figur“, sondern vor allem „wiederveröffentlichter Klassiker“.

Gaming Greats: Diese Veröffentlichungen basieren auf Star-Wars-Videospielen. Dazu gehören Figuren aus „Jedi: Fallen Order“, „Jedi: Survivor“, „Knights of the Old Republic“, „Battlefront“ und weiteren Spielen. Die Unterreihe brachte Charaktere wie Cal Kestis, Darth Revan, verschiedene Trooper und republikanische Kämpfer in den 6-Zoll-Maßstab. Manche Figuren sind Neuentwicklungen, andere nutzen vorhandene Körper mit neuen Köpfen, Rüstungsteilen oder Farben.

Credit Collection: Diese Reihe orientiert sich an den stilisierten Konzeptzeichnungen aus den Abspännen von „The Mandalorian“. Bekannte Figuren erhalten ungewöhnliche Farbkombinationen und dekorative Muster. Die Modelle selbst basieren meist auf bereits veröffentlichten Black-Series-Figuren. Der Reiz liegt vor allem in der künstlerischen Bemalung und der besonderen Verpackung.

Carbonized Collection: Carbonized-Figuren besitzen metallisch glänzende Oberflächen. Charaktere wie Mandalorianer oder Trooper wirken dadurch stärker stilisiert. Auch hier handelt es sich normalerweise nicht um vollkommen neue Modelle, sondern um Farbvarianten bestehender Figuren.

Publishing- und Comic-Veröffentlichungen: Figuren aus Romanen, Comics und Legends-Geschichten erscheinen häufig in buchähnlichen Verpackungen. Charaktere wie Jaxxon, Kir Kanos oder besondere Versionen von Luke Skywalker und Darth Maul erweitern die Reihe über Film und Fernsehen hinaus.

Holiday Editions: Weihnachts- und Halloween-Figuren verwenden bekannte Trooper-, Droiden- oder Wookiee-Körper mit saisonalen Farben und Zubehör. Sie sind bewusst humorvoll gestaltet und müssen nicht als kanonische Charakterversionen verstanden werden.

Archive wurde als „Greatest Hits“-Reihe für schwer erhältliche Figuren eingeführt. Gaming Greats, Credit Collection, Carbonized und saisonale Editionen verfolgen jeweils eigene thematische oder gestalterische Konzepte.
Deluxe, Fahrzeuge, Jubiläen und Exklusivfiguren – Wenn die Standardbox nicht ausreicht
Nicht jede Black-Series-Figur passt in die reguläre Standardbox. Besonders große Charaktere, umfangreiche Zubehörsets oder Figuren mit Begleitwesen erscheinen häufig als Deluxe-Veröffentlichung. Beispiele sind Jabba der Hutte, Wrecker, General Grievous oder Figuren mit besonders großen Ausrüstungsteilen.
Der Begriff „Deluxe“ garantiert allerdings keine vollständig neue oder besonders bewegliche Figur. Er beschreibt in erster Linie ein größeres Produkt- und Preissegment. Manche Deluxe-Sets enthalten einen großen Charakter, andere eine normal große Figur mit zusätzlichem Zubehör, einem Thron, einem Tier oder mehreren Ausrüstungsteilen.

Im 6-Zoll-Maßstab sind Fahrzeuge aufwendig und benötigen viel Platz. Dennoch erschienen unter anderem Speeder Bikes, Enfys Nests Swoop Bike, Luke Skywalkers Landspeeder und Dewbacks. Solche Sets verbinden eine bewegliche Figur mit einem zum Maßstab passenden Fahrzeug oder Reittier. Im Vergleich zur Vintage Collection bleibt die Fahrzeugauswahl jedoch deutlich kleiner.
Jubiläumsreihen bilden eine weitere wichtige Verpackungsgruppe. Zum 40. Geburtstag von „Eine neue Hoffnung“, „Das Imperium schlägt zurück“ und „Die Rückkehr der Jedi-Ritter“ erschienen 6-Zoll-Figuren auf großen Karten im Stil der klassischen Kenner-Verpackungen. Teilweise handelt es sich um Neuauflagen vorhandener Figuren, teilweise um neue oder überarbeitete Modelle.

Auch ältere Star-Wars-Verpackungen werden für Sondereditionen aufgegriffen. Hasbro veröffentlichte beispielsweise Black-Series-Figuren in Designs, die an die früheren „The Clone Wars“-, „Episode I“- oder Comic-Reihen erinnern. Das bedeutet, dass zwei nahezu identische Figuren durch ihre Verpackung für Kartonsammler vollkommen unterschiedliche Veröffentlichungen darstellen können.
Kompliziert wird das Sammeln durch Händler- und Convention-Exklusivprodukte. Bestimmte Figuren oder Farbvarianten erscheinen nur bei Hasbro Pulse, Disney, GameStop, Walmart, Target oder anderen Handelspartnern. Die regionale Verfügbarkeit kann unterschiedlich ausfallen. Eine in den USA exklusive Figur kann in Europa über einen anderen Händler angeboten werden oder nur begrenzt erhältlich sein.
Offizielle Präsentationen zeigen, dass die Black Series bereits früh um Deluxe-Figuren, Kreaturen und Fahrzeuge erweitert wurde. Jubiläumsveröffentlichungen greifen regelmäßig historische Kenner-Verpackungen auf.
Helme und Force FX – Die Rollenspielseite der Black Series
Der Name Black Series steht nicht nur auf Actionfiguren. Hasbro verwendet ihn ebenfalls für hochwertige Rollenspiel- und Ausstellungsartikel. Dazu gehören elektronische Helme und die Force-FX-Lichtschwerter. Sie bilden innerhalb der Reihe einen eigenen Sammelbereich.
Black-Series-Helme orientieren sich an bekannten Ausrüstungsgegenständen aus Filmen, Serien und Spielen. Veröffentlicht wurden unter anderem Helme von Darth Vader, Boba Fett, verschiedenen Stormtroopern, Clone Troopern, Mandalorianern, Piloten und weiteren Charakteren. Viele Modelle besitzen elektronische Licht- oder Soundfunktionen.

Die Helme sind als tragbare Rollenspielartikel gedacht, werden von vielen Fans aber hauptsächlich ausgestellt. Größe und Passform können je nach Modell variieren. Vor dem Kauf sollte geprüft werden, ob ein Helm tatsächlich getragen werden soll oder ausschließlich als Dekorationsstück dient.
Bei den Lichtschwertern begegnen Sammler Bezeichnungen wie Force FX und Force FX Elite. Diese Produkte besitzen beleuchtete Klingen, Soundeffekte und detaillierte Griffe. Elite-Versionen können zusätzliche Funktionen wie besondere Zündeffekte, Kampfgeräusche, abnehmbare Klingen oder Präsentationsständer enthalten. Der genaue Funktionsumfang ist vom jeweiligen Modell abhängig.

Helme und Lichtschwerter folgen nicht der Nummerierung der Actionfiguren. Eine vollständige Figurensammlung ist deshalb unabhängig von den Rollenspielartikeln möglich. Gleichzeitig bieten sie Fans die Gelegenheit, eine Figurensammlung um lebensgroße Repliken zu ergänzen.
Hasbro führt die Black Series offiziell als Reihe aus 15-Zentimeter-Figuren, Fahrzeugen und Rollenspielartikeln. Elektronische Helme sowie Force-FX-Elite-Lichtschwerter gehören daher ausdrücklich zur Produktfamilie.
Richtig sammeln – Neuauflagen, Zustand, Platzbedarf und sinnvolle Schwerpunkte
Die Black Series umfasst inzwischen so viele Veröffentlichungen, dass eine vollständige Sammlung enorm viel Platz, Zeit und Geld benötigt. Für die meisten Fans ist ein persönlicher Schwerpunkt sinnvoller als der Versuch, jede Verpackungsvariante zu besitzen.
Ein möglicher Schwerpunkt ist eine bestimmte Film- oder Serienepoche. Sammler können sich beispielsweise auf die Originaltrilogie, „The Clone Wars“, Mandalorianer, Kopfgeldjäger, Sith, Klonkrieger oder Charaktere aus Videospielen konzentrieren. Durch die farblich sortierten Galaxy-Boxen lassen sich solche Gruppen im Regal optisch ansprechend präsentieren.
Vor jedem Kauf sollte geprüft werden, ob die Figur bereits in einer anderen Version existiert. Eine Archive-Ausgabe kann fast dieselbe Form wie die ursprüngliche Box-Version besitzen. Eine Jubiläumsfigur kann eine Neuauflage in einer Kenner-Karte sein. Eine Credit- oder Carbonized-Figur kann sich ausschließlich durch ihre Farbe unterscheiden.
Lose Sammler sollten auf vollständiges Zubehör, feste Gelenke und mögliche Verfärbungen achten. Kleine Blaster, Lichtschwertklingen und austauschbare Hände gehen leicht verloren. Weiche Kunststoffteile können sich bei falscher Lagerung verbiegen. Figuren sollten außerdem möglichst vor starker Sonneneinstrahlung geschützt werden.
Verpackungssammler achten zusätzlich auf eingedrückte Fenster, beschädigte Ecken, Risse, Klebereste und Druckstellen. Bei Galaxy-Boxen ist außerdem interessant, ob alle Figuren eines Wandbildes dieselbe Verpackungsform besitzen. Spätere Neuauflagen können trotz gleicher Figur anders gestaltet sein.
Auch Nachbildungen und nicht lizenzierte Kopien können auf dem Zweitmarkt auftauchen. Ungewöhnlich niedrige Preise, unscharfe Verpackungsdrucke, fehlende Herstellerangaben oder stark abweichende Farben sind mögliche Warnzeichen. Bei teuren älteren Figuren sollten Vergleichsbilder und seriöse Händler genutzt werden.
Der Marktwert einer Black-Series-Figur ist nicht dauerhaft garantiert. Seltene Exklusivfiguren können hohe Preise erreichen und durch eine spätere Neuauflage wieder günstiger werden. Archive wurde gerade deshalb geschaffen, um schwer erhältliche Figuren erneut anzubieten. Sammeln sollte daher in erster Linie von persönlicher Begeisterung und nicht ausschließlich von erwarteter Wertsteigerung bestimmt werden.
Fazit: Für wen eignet sich die Star Wars Black Series?
Die Black Series ist die richtige Wahl für Fans, die Star-Wars-Charaktere größer, detaillierter und beweglicher präsentieren möchten. Der 6-Zoll-Maßstab bietet deutlich mehr Fläche für Gesichter, Rüstungen und Zubehör als kleinere Figurenreihen. Gleichzeitig bleiben die Produkte kompakt genug, um größere Charaktergruppen im Regal aufzubauen.
Ihre Geschichte ist jedoch komplexer, als es der einheitliche Name vermuten lässt. Zur frühen Black Series gehörten sowohl 3,75-Zoll- als auch 6-Zoll-Figuren. Danach folgten mehrere Verpackungsepochen, neue Nummerierungen und zahlreiche Unterreihen. Archive bringt ältere Figuren zurück, Gaming Greats widmet sich Videospielen und Sonderkollektionen verändern bekannte Modelle durch Farben oder historische Verpackungen.
Für Einsteiger empfiehlt es sich, nicht nach Vollständigkeit zu sammeln. Eine Auswahl nach Lieblingsfilm, Charaktergruppe oder Verpackungsdesign verhindert, dass die Sammlung unübersichtlich wird. Wer gerne auspackt und Figuren positioniert, profitiert von der Beweglichkeit und dem Zubehör. Wer originalverpackt sammelt, findet in Jubiläumskarten und Galaxy-Wandbildern zusätzliche Präsentationsmöglichkeiten.
Gerade diese Vielfalt macht den Reiz der Black Series aus. Sie kann eine Sammlung klassischer Filmhelden sein, eine Armee aus Klonkriegern, eine Galerie mandalorianischer Rüstungen oder ein Streifzug durch Spiele und Comics. Es gibt nicht den einen richtigen Weg – nur die Figuren, mit denen jeder Fan seine eigene Galaxis erschafft.
FAQ zur Star Wars Black Series
Wie groß sind Black-Series-Figuren?
Die moderne Hauptreihe nutzt den 6-Zoll-Maßstab. Menschliche Figuren sind damit ungefähr 15 Zentimeter groß. Die tatsächliche Höhe richtet sich nach der Größe des dargestellten Charakters.
Gab es die Black Series auch in 3,75 Zoll?
Ja. Zu Beginn erschienen neben den 6-Zoll-Figuren auch hochwertige Black-Series-Figuren im klassischen Maßstab von etwa 9,5 Zentimetern. Diese ältere Linie darf nicht mit der heutigen 6-Zoll-Hauptreihe verwechselt werden.
Was bedeuten die Nummern auf den Galaxy-Boxen?
Die Nummern beziehen sich auf die jeweilige Film- oder Seriengruppe. Sie bilden keine durchgehende Nummerierung aller jemals veröffentlichten Black-Series-Figuren.
Ist eine Archive-Figur eine Neuentwicklung?
Meistens nicht. Archive veröffentlicht ältere Figurenformen erneut und ergänzt teilweise einen verbesserten Gesichtsdruck oder eine überarbeitete Bemalung. Der Körper kann mit der ursprünglichen Version identisch sein.
Was ist der Unterschied zwischen Black Series und Vintage Collection?
Die Black Series verwendet überwiegend den 6-Zoll-Maßstab von ungefähr 15 Zentimetern. Die Vintage Collection nutzt etwa 3,75 Zoll beziehungsweise 9,5 Zentimeter und orientiert sich bei den Karten stärker an den klassischen Kenner-Verpackungen.
Gehören Helme und Force-FX-Lichtschwerter zur Black Series?
Ja. Neben Actionfiguren und einzelnen Fahrzeugen umfasst die Produktfamilie auch elektronische Helme und Force-FX-Lichtschwerter. Diese besitzen jedoch keine gemeinsame Nummerierung mit den Figuren.
Sollte man Black-Series-Figuren auspacken?
Das hängt vom persönlichen Sammelziel ab. Ausgepackt können Beweglichkeit, Zubehör und Posen vollständig genutzt werden. In der Verpackung bleiben Galaxy-Wandbilder, Jubiläumskarten und der ursprüngliche Produktzustand erhalten.
